ASF Pankow zeigt radikale Solidarität mit Paula Panke

Mit Entsetzen haben wir heute erfahren, dass die Pankower AfD auf ihrer Internetseite das Frauenzentrum "Paula Panke" bedroht. Dort wird geschrieben: "Der Tag wird kommen, an dem wir diesen ökokommunistischen Sumpf trockenlegen." Diese Äußerungen verurteilen wir scharf und zeigen uns solidarisch mit dem Frauenzentrum Paula Panke!

Unter dem Motto: "Nur ohne Hetze und Hass macht der 1. Mai Spaß!" organisierte das Pankower Frauenzentrum einen friedlichen Protest und logistische Unterstützung für alle, die sich dieser rassistischen und demokratiefeindlichen Partei entgegenstellen wollten. An diesem Tag öffneten die Frauen von Paula Panke nicht nur für Gegendemonstrant*innen ihre Türen, sondern auch für besorgte Anwohner*innen, die Informationen und Solidarität dort erfahren wollten.

Auch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Pankow (ASF Pankow) unterstütze die friedliche und bunte Aktion von Paula Panke und war mit Vorstandsmitgliedern vor Ort: "Die Verurteilung mehrerer Mitglieder der AfD wegen Volksverhetzung vor Gericht, dokumentiert das wahre Gesicht der AfD immer wieder, daher ist es für uns als ASF von großer Bedeutung, die Kritik an dieser Partei laut zu äußern und sich solidarisch mit den engagierten Einrichtungen und Initiativen, wie Paula Panke e.V. und den Anwohner*innen zu zeigen!"

Ulrike Rosensky, ASF Vorsitzende Pankow und Katharina Berten, stellv. ASF Vorsitzende Pankow

"Der Unterhosenstreik"

Einladung zur Lesung des Drehbuches der "Unterhosenstreik". Gelesen wird von 10 Schauspieler*innen der Theaterbrigade Berlin. Die Geschichte dreier Frauen, geboren in der DDR, politisiert und traumatiesiert durch die Anwesenheit des Unterdrückungsapparates in der DDR und den damit verbundenen extremen Veränderungen. Die Lesung soll den Auftakt geben, um über frauenpolitische Vergangenheiten in Ost und West zu diskutieren. Eine gemeinsame Veranstaltung der ASF Charlottenburg Wilmersdorf und der ASF Pankow.

Aus Pankow Power wird Berliner Frauenpower

Am 24. März 2018 wählte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Berlin (ASF Berlin) ihren neuen Landesvorstand. Die ASF Pankow freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der neuen ASF Landesvorsitzenden Susanne Fischer. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden gewählt: Ellen Hausdörfer, Sasa Raber, Barbara Scheffer, Michelle Starck, Ellinor Trencek und Anja Gerecke (aus Pankow). Ulrike Rosensky wurde als Kreisvertreterin für Pankow im Landesvorstand bestätigt und Alexandra Wend (aus Pankow) als Beisitzerin neben vielen weiteren tollen Genossinnen gewählt. Zusätzlich fahren als Delegierte zur Bundesfrauenkonferenz Ulrike Rosensky und Anja Gerecke im Juni nach Saarbrücken. Die ASF Pankow stellt drei junge Genossinnen im neuen Landesvorstand und trägt somit zur Erneuerung der SPD bei - aus Pankow Power wird Berliner Frauenpower!

Pankows SPD Frauen sind gut aufgestellt

Am 22.02.2018 wählte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Pankow ihren neuen Vorstand. Ulrike Rosensky wurde für weitere zwei Jahre als Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden Katharina Berten, Anja Gerecke und Alexandra Wend gewählt. Die Schriftführung übernimmt Sonja Garske. Beisitzerinnen wurden: Isabel Winzer, Rona Tietje, Diana Gianonne, Dr. Catrin Goksch, Karen Magolis, Kathrin Kammermeier und Christina Jankowski.

Als besondere Herausforderung für die nächsten zwei Jahre stellt sich die Integration der vielen motivierten Neumitglieder dar. Dieses Potential möchte die ASF für ihre weitere Arbeit nutzen, um innerparteiliche Kampagnenarbeit auszubauen und mit "Pankow Power" die Erneuerung der Partei voranzubringen. Die ASF versteht sich aber auch als Mittlerin zwischen Tradition und Moderne. Für die nächste Wahlperiode heißt das, aus den Errungenschaften der Frauen für ihren Kampf für das Wahlrecht vor 100 Jahren, zu lernen und die existentiellen Fragen nie aus den Augen zu verlieren!

One Billion Rising, Dance Demo am Brandenburger Tor

Im September 2012 initiierte die New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler die Kampagne "One Billion Rising". Die eine Milliarde deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer von schwerer Körperverletzung werden. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit. Auch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Berlin setzte am 14.02.2018 zusammen mit der Bundestagsabgeordneten für Prenzlauer Berg Ost, Friedrichhain und Kreuzberg Cansel Kiziltepe, sowie der Staatssekretätin für Pflege, Gesundheit und Gleichstellung Barbara König, ein tanzendes Zeichen für ein Ende der Gewalt und zeigten sich solidarisch mit betroffenen Mädchen und Frauen. Schirmherrin war in diesem Jahr Dilek Kolat, Senatorin für die Bereiche Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

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