ASF-Pankow wählte neuen Vorstand

ASF-Pankow wählte neuen Vorstand

 

Am 18.02.2016 wählte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Pankow ihren neuen Vorstand. Ulrike Rosensky (SPD Französisch Buchholz) wurde für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Katharina Berten (SPD Mauerpark) und Gesine Schmidt-Grosser (SPD Pankow-Süd) wurden jeweils zur stellvertretenden Vorsitzenden der ASF-Pankow gewählt. Den Vorstand ergänzen die neu gewählten Genossinnen: Sonja Garske (SPD-Französisch Buchholz) als Schriftführerin, als Beisitzerinnen: Rona Tietje (SPD Mauerpark), Carolin Lühe (SPD Weißensee City), Anja Gerecke (SPD Mauerpark), Lena Kloster (SPD Mauerpark), Isabell Winzer (SPD-Helmholtzplatz), Kathrin Strauss (SPD-Helmholtzplatz), Alexandra Wend (SPD-Pankow Süd), Anieke Fimmen (SPD-Kollwitzplatz) und Melanie Johannsen (SPD-Wilhelmsruh-Rosenthal).

Die ASF-Pankow hat sich im Wahljahr 2016 viel vorgenommen. Neben einem unabhängigen Frauenwahlkampf in Pankow, soll die Diskussion zum Thema Arbeit fortgesetzt werden. In den nächsten Monaten wird die radikale Arbeitszeitverkürzung von 30 Stunden, bei vollem Lohnausgleich diskutiert, sowie die Anerkennung von ehrenamtlicher Arbeit auf die Rente. Weiterhin kritisiert die ASF-Pankow die Lohnlücke von fast 22 Prozent zwischen Männern und Frauen und fordert die Angleichung der Löhne. Im April 2016 plant die ASF-Pankow in Zusammenarbeit mit dem ASF-Landesvorstand und der ASJ Pankow, eine Veranstaltung zum §177 Strafgesetzbuch, die Verschärfung des Sexualstrafrechts, mit Eva Högl und Heiko Mass. Das politische Frauenfrühstück, sowie die Kampagne ASF-Pankow on Tour sollen weiterhin neben den Mitgliederversammlungen ein fester Bestandteil der Arbeit sein. Pankows Genossinnen verstehen sich als kritisches Korrektiv zur Politik der SPD und starten mit einem neuen, jungen und schlagkräftigen Team ins Berliner Wahljahr 2016.

Ulrike Rosensky, ASF-Vorsitzende

 

"One Billion Rising"

Aufruf zur Demo „One Billion Rising“ am 14.02.2016 in Berlin  

„Ohne Befreiung der Frau keine Revolution – ohne Revolution keine Befreiung der Frau“  

Liebe Genossin,

die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Berlin ruft Dich auf zur Teilnahme an der Dance-Demo: One Billion Rising. 25 Prozent der Frauen in Deutschland sind täglich Opfer von (häuslicher) Gewalt. In Deutschland fliehen jährlich rund 40.000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser und fast jede 3. Frau ist in Deutschland sexueller Nötigung und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ausgesetzt. One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne und fordert das Ende aller Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Kampagne findet in über 190 Ländern statt. Die New Yorker Feministin Eve Ensler initiierte im September 2012 zum ersten Mal diese Veranstaltung.  Zeigen wir uns solidarisch. „One Billion Rising ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung, die durch eine völlig neue Energie in Gang gebracht wurde. Es ist nicht das Ende des Kampfes, sondern deren Eskalation. Jetzt ist die Zeit zur Veränderung, in Deutschland und weltweit.“ Sei auch Du ein Teil der Bewegung und tanze mit uns.

Wir treffen uns   
am Sonntag, 14.02.2016 um 16.00 Uhr am Ausgang des U-Bahnhofs der U55 Richtung  Brandenburger Tor Zusammentreffen bei den ASF-Fahnen.  

Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen – und gleichberechtigte Teilhabe an Gesellschaft und Politik für Frauen.

AsF-Landesvorsitzende

Arbeit auch für Frauen in Pankow neu denken

"Arbeit auch für Frauen in Pankow neu denken"

Liebe Genossinnen,

wir wünschen Euch allen ein gutes und politisch spannendes neues Jahr! Zu unserer ersten Sitzung

am 21. Januar 2016,

um 19.30 Uhr,

in der SPD-KGS, Berliner Str. 30, 13187 Berlin,

laden wir Euch herzlich ein.

Der Kreisvorstand, der SPD-Pankow, hat auf seiner Sitzung, am 04.01.2016, einen Leitantrag

 

"Wir brechen das Schweigen" Tag gegen Gewalt an Frauen

Wir brechen das Schweigen!“ # schweigenbrechen

Tag gegen Gewalt an Frauen, 25. November 2015

Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch trauriger Allag. Um dem entgegenzuwirken, unterstützen wir weiterhin die Arbeit von Frauenhäusern, Mädchen- und Frauenberatungsstellen in Pankow und ganz Berlin.

Der Antigewalttag gegen Frauen geht zurück auf die Ereignisse vom 25.11.1960. An diesem Tag wurden die Schwestern Mirabel nach monatelanger Folter und Gewalt durch den militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik ermordet.

Für eine geschlechtergerechte Arbeitswelt!
Liebe Genossinnen und Genossen,
 
eine geschlechtergerechte Arbeitswelt:

Berufliches Fortkommen, gute Löhne und freie Verfügung über die eigene Zeit - das sind Wünsche, die Frauen und Männer gemeinsam haben. Jedoch ist das meist nur den Männern vorbehalten. Frauen haben oftmals aus unterschiedlichen Gründen nicht die gleichen Möglichkeiten einer gleichen Teilhabe am Arbeitsleben. Das zeigt sich in der Benachteiligung bei der Berufswahl, bei der Teilzeit- und Befristungsfalle, in der viele Frauen stecken oder auch die wesentlich geringere Zahl von Frauen in Führungspositionen. Die Gründe sind vielfältig: eine ungleichen Rollenverteilung innerhalb der Familie, die Notwendigkeit von Auszeiten und verkürzten Arbeitszeiten während der Kindererziehung und gesellschaftliche Erwartungshaltungen sind Hindernisse für Frauen, wenn es um das berufliche Fortkommen geht. Weiterhin gibt es immer noch strukturelle Unterscheide in der Bezahlung, sei es durch eine niedrigere Bezahlung in "typischen" Frauenberufen, aber auch durch Teilzeitbeschäftigung, ohne die Möglichkeit jemals in Vollzeit wechseln zu können. Deutschland ist von einer geschlechtergerechten Arbeitswelt weit entfernt. Die Frage, wie sich gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen ändern müssen, um dem Ziel der geschlechtergerechten Arbeitswelt näher zu kommen, wollen wir auf der nächsten Mitgliederversammlung diskutieren.

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