Frauen
Die ASF-Pankow traf sich am Samstag, dem 18.03. und Sonntag, dem 19.03. 2017 zu einem kreativen Brainstormingwochenende in Wandlitz, zur Planung des zielgruppenorientierten Wahlkampfes "von Frauen für Frauen". Themenschwerpunkte waren die Mieten- und Wohnungspolitik, Rentenpolitik und Altersarmut bei Frauen, sowie Frauen in Plegeberufen. Als fachkundige Referentinnen standen der ASF-Pankow Dr. Clara West (MdA), Cansel Kiziltepe (MdB) und Anja Gehrecke (Mitglied im ASF-Landesvorstand) zur Verfügung. Die ASF möchte den Wahlkampf 2017 im Zeichen der sozialen Gerechtigkeit führen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf soziale Verbesserungen für Alleinerziehende und Arbeitnehmerinnen. Besonderes Augenmerk sieht die ASF-Pankow für Frauen in Pflegeberufen. Kreative und informative Wahlkampfaktionen wurden besprochen und geplant. Dieses Wochenende gab Pankows Genossinnen Kraft für die bevorstehenden Aufgaben, der Schulzzug rollt und "Pankow Power" nahm die Fahrt auf - für Pankows Direktkandidaten Cansel Kiziltepe und Klaus Mindrup! Ulrike Rosensky
Wir, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Pankow begrüßen Euch herzlich als Neumitglieder in der SPD.
Ein spannendes politisches Jahr wartet auf uns: Am 24. September finden die Bundestagswahlen statt. Die SPD möchte mit ihrem designierten Kanzlerkandidaten Martin Schulz stärkste Kraft werden! Und auch in Pankow kämpfen wir für eine starke SPD und für unsere beiden Direktkandidaten Cansel Kiziltepe und Klaus Mindrup.
Wir als ASF haben uns zum Ziel gemacht, die Wahlkämpfe von Frauen für Frauen zu gestalten. Daher haben wir im letzten Jahr zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses und der Pankower Bezirksverordnetenversammlung unsere Kampagne "Pankow Power" gestartet. Für unseren zielgruppenorientierten Wahlkampf haben wir viel Zuspruch erhalten, daher wollen wir das erfolgreiche Format auch in diesem Jahr im Bundestagswahlkampf fortsetzen.
Zeit für Frauen
Frauen sollen ihr Leben so gestalten können, wie sie es wollen. Rechtskonservative wie die Populisten der AfD fordern hingegen eine Rolle rückwärts - zurück in die 50er Jahre. Wir brauchen nicht weniger Frauenrechte, sondern mehr: volle Gleichstellung und volle Selbstbestimmung. Unsere Ziele:
- Es muss selbstverständlich sein: für die Familie da sein und den Beruf weiter ausüben. Paare sollen sich partnerschaftlich um ihre Familie kümmern können. Mit unserem ElterngeldPlus und unserer geplanten Familienarbeitszeit.
- Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Durchschnittlich 21% weniger Lohn für Frauen ist nicht gerecht.
- Mehr Respekt und Anerkennung - gerade für soziale Berufe. Das heißt auch: mehr Geld auf dem Lohnzettel.
- Raus aus der Teilzeitfalle! Wenn Frauen die Arbeit runterfahren, sollen sie einen Rechtsanspruch auf eine Rückkehr zur vorherigen Arbeitszeit erhalten.
- Genauso viele Frauen wie Männer in Führungspositionen. In kleineren Betrieben wie auch in großen Konzernen. Bis hoch in die obersten Etagen.
Gemeinsam für eine offene und gerechte Gesellschaft!
Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern auf den Weg gebracht
Am 11. Januar 2017 hat das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Frauen, Senioren, Frauen und Jugend, zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern beschlossen. Dazu erklärt Dr. Eva Högl MdB, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Berlin:
„Der Beschluss des Bundeskabinetts ist ein richtiger und wichtiger Schritt auf dem Weg zu gleichem Lohn für gleiche Arbeit von Frauen und Männern. Endlich gibt es auch in Deutschland wichtige Maßnahmen, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zu schließen und mit einer Auskunftspflicht mehr Transparenz und schließlich Gerechtigkeit bei den Entgelten zu schaffen. Damit haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer endlich Anspruch auf Transparenz im Lohngefüge ihrer Betriebe. Die ASF Berlin begrüßt den verhandelten Kompromiss, der für mehr soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung sorgt. Engagement und Ausdauer der SPD wirken. Wir werden nicht locker lassen, bis Frauen in Deutschland für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn wie Männer bekommen. Und wir werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleinerer Betriebe im Blick behalten. Deshalb kann das jetzt Erreichte kein Endpunkt sein. Wir müssen den Weg für mehr Lohngerechtigkeit konsequent weitergehen.“
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Pankow gratuliert ihrer ehemaligen Vorsitzenden Rona Tietje zur Wahl als Bezirksstadträtin für Jugend, Soziales und Wirtschaftsförderung. Die SPD Pankow stellt mit Rona Tietje die einzige Frau im Bezirksamt. Das erfüllt uns mit Stolz, wir wünschen unserer Rona viel Erfolg bei ihrer Arbeit! Ulrike Rosensky