Für Respekt und Selbstbestimmung - gegen Rassismus und Sexismus

Seit mehr als 150 Jahren ist die Gleichstellung von Frauen und Männern ein zentrales Ziel der Politik der SPD. Sie ist Voraussetzung für eine zukunftsfähige, moderne und gerechte Gesellschaft. Wir wollen die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in allen Bereichen und dadurch allen Frauen ermöglichen, ihre Lebensentwürfe zu verwirklichen. Dafür kämpfen wir täglich.

Im nächsten Jahr erinnern wir an 100 Jahre Frauenwahlrecht. Wir stehen hinter unseren Genossinnen und all den mutigen Frauen, die seit Jahrzehnten laut und selbstbewusst für die Frauenrechte kämpfen.

Wir als SPD Frauen sind stolz darauf,

- dass Männer und Frauen laut Grundgesetz gleichberechtigt sind,

- dass wir das Gesetz für die Transparenz zur Lohngleichheit trotz jahrelanger Blockade von CDU und CSU durchsetzen konnten,

- dass wir nach vielen Jahren "Nein heißt Nein", die Verschärfung des Sexualstrafrechts, durchsetzen konnten,

- dass wir den Unterhaltsvorschuss für Kinder bis auf das 18. Lebensjahr verlängert haben,

- und dass in vielen Berliner Bezirken ein Verbot von sexistischer Werbung auf öffentlichen Flächen beschlossen wurde.

 

Frauenpolitischer Empfang der ASF-Pankow

Gestern Abend war es wieder soweit: Volle Pankow-Power der ASF in der Brotfabrik 
beim Frauenpolitischen Empfang 2017


Über 50 Frauen aus Verbänden, Unternehmen, von Trägern und Einrichtungen in Pankow sowie Genossinnen aus Pankow sind gestern Abend der Einladung der ASF Pankow zum diesjährigen Frauenpolitischen Empfang in die Brotfabrik gefolgt. Dort bekamen sie die Gelegenheit, unsere Kandidatin und unseren Kandidaten für die beiden Pankower Wahlkreise, Cansel Kiziltepe und Klaus Mindrup, kennenzulernen und mehr über ihre politischen Projekte der letzten Legislaturperiode sowie ihre Ziele für die nächsten vier Jahre im Bundestag zu erfahren. 

Eröffnet wurde der Abend von unserer Vorsitzenden der ASF, Ulrike Rosensky, die den Startschuss für den Frauenwahlkampf der ASF Pankow für die Bundestagswahl gab und auf die vielen Aktionen der ASF und die inhaltlichen Schwerpunkte der ASF wie Gleichstellung und eine gerechtere Renten- und Pflegepolitik hinwies. Besonders gefreut haben wir uns, dass unsere Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje die anwesenden Frauen mit einem Grußwort begrüßt hat. Als derzeit einzige Stadträtin im Pankower Bezirksamt konnte sie uns einen guten Einblick in die zu vielen Teilen immer noch männlich dominierte Politikwelt und ihre Schwerpunkt für eine solidarische und gerechte Bezirkspolitik geben.
Gestern Abend war es wieder soweit: Volle Pankow-Power der ASF in der Brotfabrik 
beim Frauenpolitischen Empfang 2017.

Frauenpolitischer Empfang der ASF-Pankow

Liebe Frauen, liebe Kolleginnen, liebe Genossinnen,

die ASF-Pankow lädt Sie/Euch herzlich zum

Frauenpolitischen Empfang

am Donnerstag, den 6. Juli 2017,

um 19.00 Uhr,

in die Brotfabrik, Caligariplatz 1, in 13089 Berlin ein.

Mit dabei sind Cansel Kiziltepe (MdB und Direktkandidatin für die Wahlen zum Deutschen Bundestag in Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg Ost), Klaus Mindrup (MdB und Direktkandidat für die Wahlen zum Deutschen Bundestag in Pankow) und Rona Tietje (Bezirksstadträtin für Jugend, Soziales und Wirtschaft in Pankow). An diesem Abend wollen wir mit Pankower Frauenbewegten ins Gespräch kommen, Netzwerken und Feiern. Kommen Sie, kommt Ihr vorbei, wir freuen uns! Anmeldungen bitte bis

zum 5. Juli 2017 bei Ulrike Rosensky, ASF-Vorsitzende unter: asf@spd-pankow.de!

Feministische Grüße

Ulrike Rosensky

ASF-Vorsitzende

Mehr Frauen in die Politik!

Mentoring-Programm für Frauen in der SPD-Pankow erfolgreich gestartet. Am 28. April 2017 fand hierzu das Auftakttreffen mit 16 motivierten und politikbegeisterten Frauen in der Kreisgeschäftstelle der SPD-Pankow statt. Nach einem Grußwort des Kreisvorsitzenden Knut Lambertin, lernten 16 Mentees in lockerer Runde ihre Mentorinnen und Mentoren kennen. Auch die Direktkandidaten für die Wahlen zum Deutschen Bundestag in Pankow, Cansel Kiziltepe und Klaus Mindrup übernahmen vorbildlich die Betreuung von einigen Mentees. In den nächsten Wochen besuchen wir gemeinsam das Berliner Abgeordnetenhaus, den Deutschen Bundestag und einige inhaltliche Veranstaltungen und Sitzungen auf allen Ebenen der SPD. Unter dem Motto: "Mehr Frauen in die Politik" hoffen wir, dass unseren Mentees das Programm Spaß macht und sie sich in Zukunft mehr in die Arbeit der SPD einbringen werden. (Ulrike Rosensky, ASF-Vorsitzende Pankow)

Ein Schritt zur Gleichberechtigung: das Ende des Kreidestrichs 1908
Einladung zum Diskussionsabend für Frauen aus Berlin.

Was heute die gläserne Decke für Frauen in der Wirtschaft ist, war in Preußen und Berlin für ihre Geschlechtsgenossinnen in der Politik der Kreidestrich und der verschwand erst mit Inkrafttreten des Reichsvereinsgesetzes ab dem 15.05.1908. Bis dahin war die Beteiligung von „Frauenzimmern“ an politischen Versammlungen, der Gründung von Vereinigungen oder gar die Mitgliedschaft in einer Partei verwehrt, vom Wahlrecht ganz zu schweigen. Das führte zu einer Notlösung, die von der preußischen Polizei bei guter Laune toleriert wurde. Bei Versammlungen wurde ein Kreidestrich gezogen, vor dem Strich die Männer, dahinter die Frauen. Letztere konnten so wenigstens der Versammlung lauschen, an der sie nicht teilnehmen durften – Applaus, Zwischenrufe oder Fragen waren aber strikt untersagt.

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